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Stand-alone-Speicher

Das sind eigenständige, netzgekoppelte Batteriespeicher ohne direkte Verbindung zu einer Erzeugungsanlage. Sie werden vor allem zur Bereitstellung von Flexibilität für den Strommarkt, zur Netzstabilisierung sowie für Energiehandels- und Regelenergiedienstleistungen eingesetzt. Die Anlagen entstehen bevorzugt an netztechnisch geeigneten Umspannwerken oder Netzverknüpfungspunkten und weisen häufig Leistungen zwischen 20 und 500 MW sowie Kapazitäten von 40 bis über 2.000 MWh auf. Je nach Größe liegt der Flächenbedarf typischerweise zwischen 0,5 und 10 Hektar.

Hinweis: Die genannten Leistungs-, Kapazitäts- und Flächenbereiche stellen typische Marktgrößen dar und können je nach Technologie, Netzanbindung und Projektziel erheblich variieren

Co-location-Projekte

Diese Projekten werden in der Regel direkt an erneuerbare Erzeugungsanlagen wie Solar- oder Windparks angebunden und speichern ausschließlich lokal erzeugten Grünstrom. Ihr Hauptzweck besteht darin, Erzeugungsspitzen zu speichern, Netzengpässe zu vermeiden und die Einspeisung zeitlich zu optimieren.

Mixed-BESS / Grün-Graustrom-Speicher

Mixed-BESS kombinieren die Vorteile von Co-Location- und netzgekoppelten Speichersystemen. Sie speichern sowohl Strom aus benachbarten Erneuerbare-Energien-Anlagen als auch Energie aus dem öffentlichen Netz und können dadurch flexible auf Markt- und Netzanforderungen reagieren. Die Systeme finden sich häufig an Solar- oder Windparkstandorten mit Netzanbindung.

Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um Batteriespeicher:
Sven Wehke

FAQ

Die benötigte Fläche hängt von Leistung und Kapazität des Speichers ab. Für typische Projekte werden meist Flächen zwischen 0,5 und 5 Hektar gesucht. Bereits ab etwa 5.000 m² können kleinere Speicherprojekte realisiert werden.

Besonders geeignet sind Flächen in der Nähe von Umspannwerken, Schaltanlagen oder leistungsfähigen Netzanschlusspunkten. Auch Konversionsflächen, Gewerbegebiete sowie landwirtschaftliche Randlagen mit guter Erschließung kommen häufig in Betracht.

Eine vorhandene Zufahrt und grundlegende Erschließung sind von Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung. Entscheidend ist vor allem die Nähe zum Stromnetz und die technische Machbarkeit eines Netzanschlusses.

Ja. Viele Batteriespeicher werden auf landwirtschaftlichen Grenzertragsflächen, Brachflächen, ehemaligen Industriearealen oder anderen wenig genutzten Grundstücken entwickelt. Die konkrete Eignung wird im Rahmen einer individuellen Standortprüfung bewertet.

Eigentümer profitieren in der Regel von langfristigen Pachteinnahmen über mehrere Jahrzehnte. Gleichzeitig wird die Fläche Teil der Energiewende und leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien und zur Stabilisierung des Stromnetztes.

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